Minderheiten fördern und unterstützen statt
zwangsintegrieren und verfolgen
 

Jede „Weltgruppe“, die sich einsetzt für Minderheiten und benachteiligte Menschen auf der Südseite der Erdkugel, sollte sich auch verantwortlich fühlen für die Minderheiten vor der eigenen Haustüre. Dazu zählen bei uns vor allem die Fahrenden. Sie haben eine eigene Kultur, die leider in vielen Ländern nicht als solche anerkannt wird. Darum sollte sich in Zukunft jede „Weltgruppe“ dieses Problems annehmen.

Es könnte eine Untergruppe „Für Minderheiten im eigenen Land“ bestimmt werden. Ihre Mitglieder sollten mit den Randgruppen in ihrem Einzugsgebiet Kontakt aufnehmen und sich für sie verantwortlich fühlen. Einige von ihnen müssten selber Mitglieder dieser Untergruppe werden können, die auch besorgt sein müsste für Bewusstseinsbildung unter der Bevölkerung. Wichtig wäre natürlich eine landes- und weltweite Vernetzung aller dieser Gruppen.

Sicher hat die Armut vieler Minderheiten ihren Ursprung zu einem grossen Teil darin, dass ihre eigenständige Kultur nicht offiziell anerkannt wird.

NB: Zum selben Anliegen ein wunderschöner Traum einer weisen Frau aus Ecuador. Weltweit gesehen ist eigentlich jede Nation irgendwie eine Minderheit, meint sie. Damit sich alle Menschen auf dieser Erde untereinander verständigen könnten, müsste in allen Ländern als neues Schulfach das Erlernen einer Gebärdensprache (z.B. ISL International Sign Language) verordnet werden.

Bifola Gründer: Josef Rogger 9.4.2010

4. Januar 2012     Design by Tschik